Wenn man im Süden von Thailand ist, gibt es einigen Sehenswürdigkeiten, die ein Muss sind. Eine solche Sehenswürdigkeit ist natürlich der James-Bond-Insel / James-Bond-Island.

auf dem Weg

auf dem Weg

Das it der Insel Khao Phing Kann, bekannt geworden als ‚James-Bond-Insel‘ und durch die vorgelagerte Felsnadel Khao Ta-Pu. Dort wurde der alte James-Bond-Film ” Der Mann mit dem goldenen Colt ” von 1974 mit Roger Moore und Christopher Lee gedreht. Bis dahin wusste keiner davon.

Der Film

Der Film

Es ist auch doch klar, wenn wir in Khao Lak sind, mussten wir natürlich diese Insel besuchen. Gesagt-getan! Wir haben diese ein tägige Reise bei unserer Reiseleitung vor Ort gebucht. Diese Reise wurde jeden Tag angeboten und wir haben uns für Sonntag entschieden. Um 7:30 Uhr wurden wir von unserem Reiseleiter vom Hotel abgeholt und mit einem kleinen klimatisierten Bus zu dem Platz gebracht, wo auf uns ein Boot gewartet hat. Die Fahrt mit dem Bus hat ca. 1 Stunde von Khao Lak gedauert. Ziemlich schnell nach unserer Ankunft sind wir in einem Longtail Boot gestiegen.

Longtail Boot

Longtail Boot

Das war richtiges Abenteuer für uns und ziemlich extrem für uns. Wir saßen ganz vorne am Boot. Das war ein Erlebnis. Wir haben gedacht, dass wir mit dem Boot ganz gemütlich hinfahren werden. Na ja, dieses Boot fuhr so schnell, und ich habe immer wieder gedacht, dass bei der nächsten Kurve, wir alles ins Wasser fallen würden. Gott sei Dank das ist nicht passiert.

Auf dem Weg

Auf dem Weg

Solche Boote sind Transportmittel Nummer eins in Thailand und in ganz Südostasien. Damit werden sowohl Lebensmittel und Gegenstände, als auch Menschen transportiert.

Longtail Boot

Longtail Boot

Der Fluss war mit einer braunen oder grünen Farbe oder weiß ich nicht genaue was für eine Farbe, sicherlich sah für mich nicht sauber aus. Wir sind durch den Fluss mit dem Boot geflogen und haben die Natur und die neuen für uns Sachen genossen. Ab und zu sind wir langsamer gefahren und unser Reiseleiter hat uns einiges über das Gebiet dort erzählt.

Bäume

Bäume

Die Flora und Fauna dort waren anders, das Wasser war anders, alles war anders. So was haben wir nur im Fernseher gesehen. Mit so einem Boot durch den Dschungel und siehst Sachen, die du lieber nicht wissen möchtest, was das eigentlich ist. Es wurde sogar erwähnt, dass es dort Schlangen und Krokodile gibt. Ich hatte ein bisschen Angst gehabt, aber wir waren auf der Suche nach Abenteuer, also müssten wir durch.

Khao Ta-Po

Khao Ta-Po

Wir sind dort ziemlich früh vorbei gefahren, und hatten Glück, da mit der Ebbe und Flut dort nicht zu spaßen ist. Das Wasser geht nur für paar Stunden hoch. Also eine spätere Fahrt dorthin ist für unerfahren nicht zu empfehlen. Nach gewisse Fahrzeit sind wir zu diesem berühmten Insel ankommen.

Auf die Insel

Auf die Insel

Khao Phing Kann ist eine Insel in der Bucht von Phang-nga im Süden von Thailand. Diese Insel ist durch den James Bond Film bekannt geworden. Und wie ich schon erwähnt habe, dort gibt es eine Felsnadel Khao Ta-Pu. Die Insel bestand früher aus einem großen Felsen, der in zwei Teilen geteilt wurde. Die Insel ist ein Teil von dem Nationalpark Ao Phang-nga. Die Felsen in der gesamten Bucht sind Kalksteinfelsen und wurden durch Wetter, Wind, Erdverschiebungen und Meeresströmungen in den letzte 100 Millionen Jahre geformt. In diesem Gebiet herrscht ein tropisches Meeresklima und die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit beträgt 83%.

Inseln

Inseln

Wenn ihr den Film über James Bond geschaut habt, dann wisst ihr worum es geht. Ich kann nur sagen, dass den Felsen wesentlich kleiner ist, als was man im Film sieht. Optische Täuschung halt. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt großes Glück, weil es nicht so viele Touristen gab und wir konnten in Ruhe viele schöne Fotos machen. Es war kurz vor der Corona Pandemie und viele Länder hatten schon Reiseverbot. Wir haben einen schönen Spaziergang dort gemacht, es gab Souvenirbuden, sowie Toiletten. Die Insel ist auch nicht all so groß, deswegen braucht man auch nicht so viel Zeit dort, um die Insel zu sehen. Es war wirklich schön und angenehm. Einen Ausflug dorthin lohnt sich auf jeden Fall, wenn nicht so überlaufen ist. Nach der James-Bond Insel ging es zum Paddeln.

Auf dem Luftkanu

Auf dem Luftkanu

Mit aufgeblasenen Kanus sind wir um und unter die Felsen gefahren. Es war richtig gutes Erlebnis. Ich selber war mit Schwimmweste, da ich nicht schwimmen kann. Obwohl dort nicht so tief war, ca. 1 Meter, war für mich besser und sicherer. Unser Kanu-Kapitän war sehr erfahren, sprach sogar ein wenig Deutsch und hat uns einiges erzählt und uns natürlich Fotos gemacht.

Das sind wir

Das sind wir

Das hat sich auf jeden Fall gelohnt. Na ja, wir sind nass geworden, aber das war nicht so schlimm, da es warm war und die Klamotten sehr schnell trocken geworden sind.

Durch und unter die Felsen

Durch und unter die Felsen

Nach dieser Kanufahrt sind wir dann zum Mittagsessen zu einem muslimischen Stelzendort gefahren. Das Essen dort war sehr lecker. Danach haben wir einen kleinen Spaziergang durch das Dorf gemacht. Na ja, einiges zu sehen, war nicht so schön. Es gab überall natürlich Geschäfte – man konnte außer Essen und Klamotten, auch z.B. Perlen oder Schmuck kaufen. Dort im Dorf gab es sogar Schule und Moschee.

Das Dorf

Das Dorf

Es war Dreck überall, es gab keine Kanalisation – der ganze Dreck lief in das Meer. Unser Reiseleiter hat uns sogar erzählt, dass sogar die Einheimischen nicht in das Meer baden gehen, weil es do dreckig ist. Außerdem gibt es sehr gefährliche und tödliche Qualen. Das was wir dort, außerhalb des Restaurants gesehen haben, hat uns überhaupt nicht gefallen.

Im Dorf

Im Dorf

Die Menschen dort waren wie Zigeuner – sie haben sich nur durch Angeln und Touristen ernährt. Na ja, jede Gruppe, die zu James Bond Island gebracht wird, kommt hier her zum Essen und Einkaufen. So ist das Leben.

getockneter Fisch

getockneter Fisch

Nach dem Mittagsessen sind wir zurück zu unserem Bus gefahren. Auf dem Rückweg zu unserem Hotel sind wir zu einem Tempel, der sich in einer Höhle befand, gefahren. Dort gab es sehr große liegende Buddha Statue.

der liegende Buddha

der liegende Buddha

Da gab es dort auch ein Berg mit Affen, die auf Futter gewartet haben. In der Höhle habe wir viele Schlangenhäute gesehen, war ein bisschen unheimlich. Nach diesem Tempel sind wir dann Richtung Hotel gefahren.

Es war einen sehr schönen Tag und solche Fahrt kann ich nur empfehlen.

Inseln

Inseln