Das Jahr 2020 ist ein besonderes Jahr. DIe Covid 19 Pandemie hat die ganze Welt verändert. Man konnte nichts planen und musste nur aufpassen. Wir waren im März 2020 in Thailand, eine so sehr gewünschte und geplante Reise. Gott sei dank hatten wir damals Glück und konnten unsere Reise ohne Probleme zu Ende bringen. Danach kam die Pandemie und danach wurden unsere Pläne für Urlaub und Ferien durcheinander gebracht. Na ja, man kann sowas nicht planen. Da wir im Sommer nirgendswohin fahren konnten, hatten wir genung Resturlaub für das Ende des Jahres. So haben wir uns entschieden unser Resturlaub für Dezember aufzusparen und für die Feiertage nach Bulgarien mit dem Auto zu fahren.

Nach dem unser Urlaub genehmigt wurde, haben wir mit der Planung angefangen.

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir für Weihnachten und das neue Jahr in Bulgarien verbringen würden. Erstens sind wir seit ca. 2,5 Jahren nicht in Bulgarien gewesen und zweitens für die besinnlichsten Feiertage des Jahres – seit 10 Jahre nicht bei den Eltern gewesen.

Im Dezember wollten wir nach Bulgarien mit dem Auto fahren – für uns bequemer, man kann mehr Gepäck mitnehmen, und außerdem wir haben eine Katze, die mit uns kommt. Ich habe schon einen Artikel über die Reise von Deutschland nach Bulgarien geschrieben, wo ich auch die anderen Möglichkeiten beschreibe. Diesmal war ein bisschen anders, da wir im Dezember während der Pandemie Covid 19 hinfahren wollten.

Dezember kam sehr schnell und wir haben die Corona Lage jeden Tag verfolgt – braucht man etwas besonderes, wenn man über die verschiedenen Länder fährt oder nicht. Unsere Strecke war wie gewohnt – Deutschland, Österreich, Slovenien, Kroatien, Serbien und Bulgarien.

Auf die Webseite von dem auswertigen Amt haben wir ständig die Neuigkeiten bzgl. der Begrenzungen gelesen. Eigentlich da gab es nichts besonderes. Es wurden keine Test oder sowas verlangt, sogar, Gott sein dank, keine Quarantäne bei der Ankunft.

Nach hinein kann ich sagen, dass die ganze Fahrt sehr entspannt war, sehr ruhig. Es gab nicht so viel Verkehr auf der Strasse und die Situation an der Grenzen war auch entspannt und alles ging ziemlich schnell und unproblematisch.

Paar Tage vor der Abreise habe wir von ADAC die benötigten Vignetten für Österreich und Slovenien gekauft. Diesmal haben wir uns auch für das Videomaut in Österreich und Karavankentunel (bei der Hinfahrt) entschieden. Für hin und zurück hat uns das Ganze 81,50 € gekostet. Ich muss sagen, dass mit dem Videomaut super einfach ist und toll funktioniert hat. Wir haben nur ein paar Sekunden gebraucht, bis wir durch sind. Ohne Geld, ohne Karten, ohne langes Warten – kann ich nur empfehlen.

Durch Kroatien und Serbien gibt es Maut, keine Vignette. In Kroatien betragen die Kosten ca. 20 Euro und in Serbien – ca. 15 Euro.

In Bulgarien benötigt man auch Vignette. Etwas positives – man kann die Vignetten für Bulgarien auch online kaufen – was wir perfekt fanden. Also noch von Deutschland haben wir alles vorbereitet und gekauft. Somit haben wir uns Wartezeit gesparrt.

Von unserer deutschen Zuhause bis zu unserem bulgarischen Zuhause sind ca. 1600 km. Unsere Reise ging am 5.12.2020 los. Bis jetzt sind wir immer durch gefahren. Wir haben uns mit meinem Mann immer bei der Fahrt abgewechselt, damit wir schneller einreisen können. Letztendlich kamen wir immer fix und fertig in Bulgarien an. So ein Fehler, kann ich jetzt feststellen. Dieses Mal, wo wir im Dezember nach Bulgarien fuhren, haben wir uns entschieden auf die Hälfte der  Strecke zu übernachten. Das war in diesem Fall in Kroatien, ca. 100 km. vor der serbischen Grenze. Wir haben über Internet gebucht. Für eine Nacht haben wir 35 Euro bezahlt. Die Wohnung war ganz Nah an die Autobahn – sehr wichtig für so eine Fahrt. Da es Corana Zeiten waren, wurde die Übernachtung so berücksichtigt. Keiner haben wir gesehen, aber nach vorherige Absprache konnten wir übernachten. Die Wohnung war groß, warm, gemütlich und das Wichtigste für uns war, dass wir dort mit unserem Kater übernachten dürften.

Da wir bis zu dem Übernachtungsort ca. 780 km. hatten, sind wir dementsprechend später los gefahren. Wir konnten gut ausschalffen, frühstücken und Kaffee für unterwegs zubereiten. So sind wir gegen 9:30 Uhr los gefahren. Die Fahrt war gut, entspannt, und sogar das Wetter war mit uns. In Österreich gab es Schnee, aber die Strassen waren geräumt, in Kroatien gab es Nebel, aber sonst keine Schnee. Also Glück mit dem Wetter für Dezember.

Nach der Übernachtung sind wir am nächsten Tag in der Früh um 6 Uhr Richtung bulgarische Heimat gefahren. Kurz vor der serbischen Grenze haben wir voll getankt.

Die Übernachtung war die beste Entscheidung ever! Sogar wenn wir nächstes Mal wieder nach Bulgarien fahren, werden wir auch übernachten. Man kann paar Stunden verlieren, aber gewinnt ruhe und die Fahrt ist viel angenehmer und entspannter.

Durch Serbien haben wir 4 Stunden gebraucht. 1 Mal haben wir Kaffeepause gemacht. Da jetzt die neue Autobahn von Nis bis zu der bulgarischen Grenze offiziell auf ist, ist die Fahrt super angenehm und schnell.

In unserem bulgarischen Zuhause sind wir am Nachmittag gut angekommen. Ausgeruht und alles in Ordnung.

Im Grunde genommen war dies Mal die ganze Reise (hin und zurück) mit der Übernachtung sehr entspannt und angenehm. Wenn ihr während den Feiertage hin möchtet, ist besser, wenn ihr ein paar Tage davor anreist. Wir hatten Glück, und unser Plan war auch so, dass wir am 5.12 los fuhren.

Am 4.1.21 sind wir zurück gefahren – die gleiche Strecke mit der Übernachtung. Wegen der Corona Situation mussten wir uns vor der Einreise online anmelden, was wir auch noch in Bulgarien taten. Gleich nach der Einreise haben wir Corona Test am Flughafen Müchen gemacht. Das Ergebnis war negativ, und das Schöne war, dass es auch kostenlos war. Hier in Deutschland waren wir in Quarantäne für 5 Tage, da wir nach dem fünften Tag noch einen Test gemacht haben, welches auch negativ war.

Wenn man die Regeln beachtet und sich daran hält, funktioniert alles reibungslos.

Man muss aber auch nicht vergessen, dass jedes Mal anders ist und jede Fahrt immer ein Abenteuer ist. Mal sehen, wie es beim nächsten Mal ist.